Zuerst auf den Stecker schauen
Handy, Ohrhörer, E-Reader, viele Laptops: Sie laden über USB-C. Dafür reicht oft eine Powerbank. Sie ist leicht, leise und passt in jede Tasche.
Eine Powerstation wird nützlich, wenn ein Gerät eine normale Steckdose braucht. Denken Sie an ein Netzteil, das Sie nicht ersetzen können, eine Lampe, einen Ventilator oder einen kleinen Kühlschrank.
Zwei Zahlen, zwei Fragen
Wattstunden (Wh) sagen, wie viel Energie im Akku steckt: Wie lange hält er durch? Watt (W) sagen, wie viel Leistung er auf einmal liefern kann: Startet das Gerät überhaupt?
Ein Laptop, der 65 W möchte, braucht eine Powerbank, die das über USB-C liefern kann. USB Power Delivery schafft in der neuesten Version bis zu 240 W, aber nur, wenn Ladegerät, Kabel und Gerät das alle unterstützen.
Denken Sie auch daran, dass nicht jede Wattstunde auf dem Etikett bei Ihrem Gerät ankommt. Unterwegs geht etwas Energie verloren, besonders wenn eine Powerstation sie erst für ihre Steckdose umwandelt.
Auch das Kabel zählt
Zertifizierte USB-C-auf-USB-C-Kabel sind mit 60 W oder 240 W gekennzeichnet. Ein 60-W-Kabel bremst ein schnelles Laptop-Ladegerät, auch wenn die Powerbank mehr kann.
Die Einzelheiten finden Sie im Ratgeber zu Powerbank-Watt für Laptops.
Wann grösser wirklich hilft
Stellen Sie sich einen Arbeitstag im Garten vor: Laptop, Handy und Kopfhörer. Eine Powerbank mit genug USB-C-Leistung deckt das ab und bleibt in der Tasche.
Und nun ein Wochenende mit Laptop, einer Lampe mit eigenem Netzteil und einem kleinen Kühlschrank. Hier wird eine Powerstation sinnvoll: mehrere Geräte gleichzeitig, Steckdosen und Tage ohne Nachladen.
Grösser hat allerdings seinen Preis: mehr Gewicht, mehr Geld und über die Steckdose mehr Umwandlungsverluste. Für Handy und Laptop auf einem Tagesausflug ist es vor allem zusätzliches Gepäck.
Quellen
Technische Angaben am 28. September 2026 anhand dieser Quellen geprüft.
